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27.02.2012, zvg

Ericsson zeigt einfaches Aufladen von Elektroautos an jeder Steckdose

• Forschungspartnerschaft unter Beteiligung von Ericsson entwickelt intelligente Steuerung für die Aufladung von Elektroautos •Ziele sind höhere Nutzerfreundlichkeit sowie der Aufbau eines weltweiten Systems zum einfachen „Betanken“ von Elektroautos an jedem Stromanschluss

Im Rahmen eines Forschungsprojekts, an dem Vertreter mehrerer Branchen teilgenommen haben, hat Ericsson Elektroautos mit einer Anbindung ans Mobilfunknetz versehen. So können Autofahrer flexibel die Akkus an beliebigen, normalen Steckdosen aufladen – ob bei Freunden oder unterwegs. Die Rechnung für das „Betanken“ mit Strom zahlt der Fahrer.

Das System gibt Autofahrern die Möglichkeit, Akkuladevorgänge über eine Mobilfunkanbindung der Fahrzeugelektronik aus der Ferne zu steuern und zu kontrollieren. Durch die Kopplung eines Steuersystems im Fahrzeug mit Informationen aus dem Stromnetz können Ladezyklen geplant werden. Damit lassen sich die jeweils günstigsten Tarife beziehungsweise die Zeiten mit hohem Stromangebot aus regenerativen Energien ausnutzen. So wird der Betrieb von Elektroautos nicht nur wirtschaftlicher, sondern auch umweltverträglicher.

Fahrzeugbesitzer können entweder über eine Bedienkonsole im Auto oder aus der Ferne per Smartphone oder Tablet-PC die zu ladende Strommenge oder einen Geldbetrag eingeben, für den „getankt“ werden soll. Während der Ladung, die über eine normale Steckdose erfolgt, leitet das System die anfallenden Kosten automatisch an das Stromrechnungskonto des Autobesitzers weiter. Das System zeichnet sich durch eine hohe Flexibilität aus, so dass es leicht an international unterschiedliche Bestimmungen angepasst werden kann.

Das im Rahmen des Projekts genutzte Automodell Volvo Electric C30 wird Ericsson auf seinem Stand auf dem diesjährigen Mobile World Congress zeigen. Der Mobile World Congress findet vom 27. bis 29. Februar 2012 in Barcelona statt. Der Stand von Ericsson befindet sich in Halle 6, LaFira.

Neben Ericsson haben sich Volvo, der Energiedienstleister Göteborg Energi und die Göteburger Forschungsstiftung Viktoria Institute an dem Projekt beteiligt. Als Versuchsträger dient ein Volvo Electric C30, der mit einem Stromverbrauchszähler und einer speziellen Software ausgestattet ist.


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