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15.02.2012, zvg

myclimate feiert!

myclimate feiert, und das gleich mehrmals: Die Schweizer Klimaschutzstiftung wird dieses Jahr 10 Jahre alt, lanciert eine App auf Facebook, und die myclimate-Botschafterin Nadine Strittmatter verkündet, welches Klimaschutzprojekt sie unterstützt.

Zehn Jahre ist es her, dass eine Gruppe von Professoren und Studenten der ETH Zürich nach Costa Rica zum Nachhaltigkeitstreffen der „Alliance for Global Sustainability“ geflogen ist. Um nicht bloss über Nachhaltigkeit und Klimaschutz zu reden, sondern auch konkret etwas dafür zu tun, entwickelten die Studierenden der Abteilung für Umweltnaturwissenschaften einen einfachen Rechner für Flugemissionen und forderten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, mit einem Geldbeitrag ihre Emissionen auszugleichen. Mit den Beiträgen wurde das erste myclimate-Klimaschutzprojekt finanziert und realisiert: An der Wirtschaftsuniversität INCAE (Instituto Centroamericano de Administración de Empresas) wurde ein Dieselgenerator zur Warmwasseraufbereitung durch Solarkollektoren ersetzt. Diese sorgen auch heute, 10 Jahre später, noch für eine klimafreundliche Energieerzeugung.

myclimate ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Von anfänglich 1’114 Tonnen CO2 im ersten Jahr konnte das Kompensationsvolumen stetig auf mehr als 300’000 Tonnen gesteigert werden. Auch international ist myclimate erfolgreich: Knapp 60 myclimate- Klimaschutzprojekte werden derzeit in 27 Ländern weltweit umgesetzt, in 11 Ländern ist myclimate über Repräsentanten vertreten.

Dass die Stiftung jung geblieben und voller Tatkraft sowie Kreativität ist, zeigt ihr neustes Produkt: die Facebook-App „Heisse Luft“. Unterstützt von der Marketingagentur Scholz & Friends Zürich wurde eine App entwickelt, mit welcher man seine Freunde auf unnötige Statusmeldungen bei Facebook aufmerksam machen kann. Denn jedes Posting beinhaltet Energie und trägt somit auch zum Klimawandel bei. Heute emittiert die ITIndustrie bereits ebenso viele Treibhausgase wie der Flugverkehr. Kennen auch Sie Leute, die heisse Luft von sich geben? Jetzt können Sie Facebook-Freunde auf ihre Klimasünden aufmerksam machen und die „Heisse-Luft“-Beiträge markieren – mit der myclimate Facebook- App.

Lanciert wird die myclimate Facebook-App am 31. Januar. Anwesend ist auch die myclimate- Botschafterin und das international bekannte Schweizer Model Nadine Strittmatter. Dank myclimate lebt Nadine Strittmatter völlig klimaneutral, ihre Emissionen werden im Klimaschutzprojekt „Biogasanlagen in Nepal“ kompensiert.

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